Sonntag, 1. November 2015

Gemüsesuppe wie bei Oma

Huhu!
Ich stelle Euch heute mal ein Rezept für eine ganz schlichte Gemüsesuppe vor, die im Geschmack für mich bislang unübertroffen bleibt. Plus: Sie kommt komplett ohne tierische Inhaltsstoffe aus und wenn ich sie koche, fühle ich mich jedes Mal wie bei Oma! Ich koche diese Suppe oft für zwei Tage vor, und auch am 2. Tag schmeckt sie noch fantastisch.


Für 8 Portionen braucht Ihr:

  • 2 Päckchen Suppengrün
  • 2 große Zwiebeln
  • 1/2 Päckchen Suppennudeln (oder Kartoffeln, falls Euch das lieber ist)
  • 2 vegane Brühwürfel
  • etwas Olivenöl
  • ca. 2l Wasser
  • 2 Lorbeerblätter
  • Salz und Pfeffer

Und so geht's:


1. Zwiebeln und das Knollengemüse (also Sellerie, Möhren) aus dem Suppengrün würfeln und in etwas Öl leicht andünsten. Falls Ihr Euch für Kartoffeln entschieden habt, diese ebenfalls schälen, würfeln und mitdünsten.
2. Lauch in Ringe schneiden und 3-5 Minuten mitdünsten - dabei regelmäßig umrühren.
3. Das Wasser im Wasserkocher erhitzen und zugeben. Außerdem die 2 Brühwürfel und die Lorbeerblätter in den Topf geben. Das Ganze 15 Minuten köcheln lassen.
4. Jetzt die Suppennudeln und eine ordentliche Prise Salz hinzugeben (falls Ihr Euch für die Nudeln entschieden habt) und weitere 5 Minuten köcheln lassen.
5. Jetzt noch alles mit Salz und Pfeffer abschmecken. Denkt daran, die Lorbeerblätter rauszufischen ;)

Dazu passen Baguette oder ein Ciabatta Brot ganz wunderbar!


Ich wünsche Euch noch einen schönen Sonntag und habt viel Spaß beim Nachkochen!

Dienstag, 27. Oktober 2015

Schnelles, veganes Curry

Hallo meine Lieben!

Das heutige Rezept habe ich erst am vergangen Sonntag getestet, aber es hat mir so gut gefallen, dass ich es gleich mit Euch teilen wollte. Gefunden habe ich dieses super schnelle Gemüse-Curry auf Chefkoch.de, allerdings habe ich das Rezept noch ein wenig abgewandelt. Viel Spaß beim Ausprobieren!


Für 2 Portionen braucht Ihr:

  • 2 bunte Paprikaschoten
  • 1 Zehe Knoblauch
  • nach Belieben 1 kleine Stange Lauch und ein paar Bambussprossen oder etwas Blumenkohl
  • 3 EL Currypulver (am besten in der Richtung "Goldelefant"
  • 1 Dose Kokosmilch
  • 3 EL Tomatenmark
  • Salz, Pfeffer und etwas Öl

Und so geht's:

  • Paprika und restliches Gemüse grob würfeln, Knoblauch fein hacken und alles in etwas Öl leicht andünsten.
  • Nach ca. 5 Minuten die Kokosmilch und das Tomatenmark hinzugeben.
  • Jetzt das Ganze bis zur gewünschten Konischen einkochen lassen.
  • Abschließend mit dem Currypulver und nach Geschmack mit Salz und Pfeffer würzen.
Dazu passt Basmatireis.

Für die Zubereitung müsst Ihr ca. 15 Minuten einplanen. Wer's schärfer mag, kann gerne noch eine Chilischote mit andünsten, denn mit diesem Rezept erhaltet Ihr ein wirklich mildes Curry.

Guten Appetit!

Montag, 5. Oktober 2015

Herbstlicher Apfel-Streusel Kuchen

Hallo meine Lieben,
Wie Ihr sicher schon auf Instagram gesehen habt, war ich letztens Äpfel pflücken und habe daraus einen wunderbaren Kuchen gemacht. Heute zeige ich Euch, wie Ihr ihn ganz leicht nachmachen könnt!


Ihr braucht:

Für den Knetteig:

150g Weizenmehl
1 Messerspitze Backpulver
100g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
1 Prise Salz
1 Ei
100g Margarine

Für die Füllung:

1.5kg Äpfel (am besten eine säuerliche Sorte verwenden)
75g Zucker
1EL Zimt
50g-70g Rosinen (je nach Geschmack, können aber auch ganz weggelassen werden)

Für die Streusel:

150g Weizenmehl
100g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
100g Margarine

Und so geht's:

1. Für den Teig alle Zutaten zuerst mit den Knethaken, danach mit den Händen zu einer einheitlichen Masse verkneten. 
2. 2/3 des Teigs als Boden in eine Springform geben und mit einer Gabel mehrfach einstechen. Den Boden bei 200° ca. 10min vorbacken, das übriggebliebene Drittel zunächst im Kühlschrank aufbewahren.
3. Den restlichen Teig zu einer Rolle formen und daraus den Rand hochziehen.

4. Äpfel schälen, in ca. 2cm große Würfel schneiden und in einem großen Topf mit Margarine LEICHT andünsten. Den Zucker, den Zimt und die Rosinen zugeben.
5. Füllung auf den vorbereiteten Boden streichen.

6. Für die Streusel alle Zutaten mit dem Knethaken verrühren und gleichmäßig auf dem Kuchen verteilen.
7. Jetzt kommt das Ganze bei 200° für ca. 40 Minuten in den Ofen.

Viel Spaß beim Backen und guten Appetit!




Das Original-Rezept stammt übrigens aus "Backen macht Freude" von Dr. Oetker. Allerdings habe ich das Rezept noch ein wenig "verbessert" ;)

Mittwoch, 23. September 2015

Das weltbeste (und einfachste) Bananenbrot



Hallo meine Lieben!

Nach längerer Zeit der Abwesenheit was das Bloggen angeht, habe ich heute mal wieder ein Rezept für Euch, das einfacher nicht sein könnte und dabei noch lecker und gesund ist.

Für dieses wunderbare Bananenbrot braucht Ihr:


- ca. 500g sehr reife Bananen
- 2 Eier
- 100g Zucker (idealerweise braunen Zucker, aber weißer tut's auch)
- 115g Butter oder Margarine auf Zimmertemperatur
- 1 Prise Salz
- 2-3 Tropfen Vanille-Aroma
- 250g Mehl
- 1TL Natron (kein Backpulver, sonst geht das Bananenbrot nicht auf)

Was Ihr tun müsst:


Ich könnte Euch jetzt sagen, dass Ihr die Bananen zerdrücken, das Mehl sieben und die Eier verquirlen müsst... Aber ich schmeiße einfach alles zusammen (die Bananen geviertelt) und rühre mit dem Handmixer auf niedrigster Stufe solange, bis keine Klümpchen mehr zu sehen sind. Das Ganze gebe ich in eine mit Backpapier ausgelegte Kastenform und backe es bei 175 Grad Ober-/Unterhitze für ca. 65 Minuten. Das war's!

Ich wünsche Euch viel Spaß beim Ausprobieren und guten Appetit!

Dienstag, 2. Juni 2015

Der fette Bulle - Burger im Bahnhofsviertel

Eigentlich wollte wir bei einem Italiener im Frankfurter Nordend essen, doch nachdem wir trotz einer Reservierung und hinterlegter Telefonnummer erst im letzten Moment über's Internet herausfanden, dass der Laden kurzfristig geschlossen hatte, mussten wir umdisponieren. Die Lust auf schick essen gehen war uns vergangen, gleichzeitig hatten wir aber nichts zum Kochen zuhause. So entschieden wir uns spontan für einen Abstecher in's Bahnhofsviertel und das Burger-Restaurant "Der fette Bulle" - und wurden nicht enttäuscht.



Im fetten Bullen herrscht ein modernes Ambiente und was besonders positiv auffiel, ist die Tatsache, dass die Küche für den Gast komplett einsehbar ist. Wir konnten also sehen, wie direkt vor Ort das Fleisch für die Patties portioniert, geformt und gebraten wurde. Es handelte sich nicht, wie bei einem Konkurrenten, um bereits fertig angelieferte Patties und das findet man heutzutage selten. 




Kaum hatten wir uns gesetzt und einen ersten Blick auf die übersichtliche Speisekarte geworfen, wurden wir auch schon von einer freundlichen Bedienung begrüßt. Es wurde sich auch sonst den ganzen Abend gut um uns gekümmert: Teller wurden zügig abgeräumt, Essen und Getränke kamen schnell, man erkundigte sich nach unserer Zufriedenheit.
Ich entschied mich nach kurzem Überlegen für den vegetarischen Falafel-Burger, während mein Mann den Amerikaner wählte. Als Beilage bestellten wir beide Pommes. Unsere Bestellung kam nach kurzer Wartezeit, alles war warm und frisch. Geschmacklich gibt wirklich gar nichts, über das man sich beschweren könnte, denn so sollen Burger sein. Aber ich denke, die Bilder sprechen an dieser Stelle für sich.

Vegetarischer Falafel-Burger

Der Amerikaner

Wir bestellten außerdem noch das Tagesdessert (Vanillequark mit Kirschen und Mandeln) und eine hausgemachte Limonade, die ich wirklich nur empfehlen kann.

Vanillequark


Hausgemachte Limonade
Wer also in entspannter Atmosphäre einen wirklich guten Burger essen möchte, der ist im fetten Bullen genau richtig. Für jeden Geschmack ist etwas dabei und seit kurzer Zeit wurde das vegetarische Menü sogar um einen komplett veganen Burger ergänzt. Es lohnt sich also, sich den fetten Bullen einmal genauer anzusehen.


Mittwoch, 27. Mai 2015

Banana-Oat Frühstücksmuffins

Wie Ihr sicher schon auf meinem Youtube-Channel gesehen habt, habe ich vor Kurzem ein Food-Diary hochgeladen, in dem ich Euch zeige, was ich im Laufe von 4 Tagen so alles esse. Und heute habe ich das Rezept für die Frühstücks-Muffins für Euch, die Ihr in dem Food-Diary sehen könnt.


Für 12 Muffins braucht Ihr:

- 2 Bananen (je reifer, desto besser)
- 2 Eier (am besten Bio-Qualität)
- 3 Cups Haferflocken (ich mische gerne kernige und zarte)
- 3 EL geraspelte Zartbitterschokolade
- 2 TL Backpulver
- etwas Vanillearoma
- nach Belieben Rosinen, Cranberries oder anderes Trockenobst


Und so wird's gemacht:

1) Bananen sehr sorgfältig zerdrücken.
2) Eier hinzugeben und mit dem Mixer gut verrühren.
3) Haferflocken, Schokolade, Vanillearoma, Backpulver und Trockenobst hinzugeben und am besten mit dem Löffel oder Schneebesen unterrühren.
4) Die Masse in eine Backform für Muffins füllen und bei 180 Grad auf mittlerer Schiene 20-25 backen.
Das war's dann auch schon. Für die Muffins braucht Ihr keinen Zucker, kein Mehl und kein Fett. Sie lassen sich problemlos ohne Kühlung 3-4 Tage aufbewahren und schmecken prima beim Frühstück zu einer Tasse Kaffee, sind aber auch eine tolle Option für den kleinen Hunger zwischendurch. 

Ich wünsche Euch viel Spaß beim Ausprobieren und guten Appetit!

Mittwoch, 13. Mai 2015

Das Waffel-House auf der Berger Straße

Diese Woche habe ich mit meiner Schwester das Waffel House (das deutsche Waffel und das englische House im Namen verwundern mich noch immer) direkt auf der Berger Straße getestet. Wir hatten beide schon länger ein Auge auf das niedliche Café geworfen und uns dann entschieden, unser lang geplantes Kaffeetrinken dorthin zu verlegen.


Als wir nun das Waffel House betraten, hatten wir freie Platzwahl. Da es schon frühlingshaft warm war, waren die Türen und die bodentiefen Fenster weit geöffnet. Wir entschieden uns für einen Platz direkt an der Schwelle zum Trottoir. Es dauerte einen kurzen Augenblick, bis uns bewusst wurde, dass wir an der Theke bestellen mussten. Die Servicekraft hatte uns darauf leider nicht hingewiesen, wenngleich wir die einzigen Gäste waren. Anstatt eines Kaffees und aufgrund des warmen Wetters wählten wir beide eine Limonade. Dazu bestellte ich eine Waffel mit weißer Schokoladencreme, Erdbeeren und Mini-Schaumküssen. Voller Vorfreude und mit unseren Limonaden in der Hand nahmen wir wieder an unserem Tischlein Platz. Während wir warteten unterhielten wir uns über die äußerst geschmackvolle Einrichtung des Waffel House. Kleine Tische, bunte Stühle und eine große antike Uhr verleihen dem Café ein besonderes Flair - mit ein Grund, warum wir das Waffel House unbedingt testen wollten.


Als dann unsere Waffeln kamen, waren wir zunächst begeistert, da sie wirklich ganz wundervoll aussahen. Leider legte sich meine Freude bereits beim ersten Bissen. Die Waffel war höchstens noch lauwarm und der Teig schmeckte nach mit Wasser und Backpulver aufgebackenem Mehl. Sehr schade, denn ich hatte mit dem üppigen Geschmack von Eiern, Milch und Vanille gerechnet. Die Erdbeeren, mit denen meine Waffel belegt war, waren zwar frisch, aber die kleinen Schaumküsse dafür leider wirklich, wirklich alt - ich konnte die Böden kaum zerkauen. Auch die Limonade, die als Erfrischung gedacht war, war zimmerwarm und nicht gekühlt.


So muss ich leider sagen, dass die Idee eines Waffelladens zwar wirklich süß ist und das Waffel House unglaublich schön eingerichtet ist, aber wenn die Hauptattraktion dermaßen hinkt, kann ein solches Konzept auf Dauer nicht funktionieren. Die Waffel sollte hier im Mittelpunkt stehen und von einer Qualität sein, die man zuhause nicht erreichen kann, denn weshalb sonst sollte man, nur um eine Waffel zu essen, in ein Lokal gehen? 
Wart Ihr schon mal im Waffel House? Und hat es Euch dort geschmeckt? Hinterlasst mir doch einfach mal einen Kommentar zu dem Thema :)

Alles Liebe,
Amanda

Samstag, 9. Mai 2015

Der Weinberg Gottes - das Carmel im Frankfurter Nordend

Um meinen Geburtstag nachzufeiern wurde ich von meinem Mann vergangenes Wochenende zum Essen eingeladen. Da wir diesen Abend ganz bewusst genießen wollten, haben wir keine Kamera mitgenommen. Aber dennoch möchte ich Euch von einem wunderschönen Abend in einem kleinen Restaurant berichten.

Israelische Küche im Frankfurter Norden

Da wir gerne Neues ausprobieren und prinzipiell von der orientalischen Küche angetan sind, hatte mein Mann das Carmel (soll zu Deutsch so viel wie "Weinberg Gottes" heißen) im Frankfurter Nordend ausgesucht. Auf der übersichtlichen Speisekarte findet man ausschließlich Gerichte der israelischen Küche; neben den klassischen französischen Weinen werden auch israelische und griechische Weine angeboten. Bis auf zwei Gerichte werden ausschließlich fleischhaltige Hauptspeisen angeboten, wobei das Restaurant mit einer sehr hohen Qualität seines auf dem Lavagrill gebratenen Fleisches wirbt.

Service

Wir hatten im Voraus einen Tisch reserviert, was ich durchaus empfehlen kann, wenn man in einer Gruppe unterwegs ist oder sicher gehen möchte, aber es sah ganz danach aus, als würden zwei Personen immer unterkommen. Wir kamen im strömenden Regen an und als wir noch unsere Schirme ausschüttelten, öffnete uns der aufmerksame Kellner die Tür und nahm sich unserer nassen Sachen an. Er führte uns zu unserem Tisch unter einem Kronleuchter und brachte uns innerhalb kürzester Zeit die Karte, verwies dabei noch auf die Tageskarte und ließ uns dann ausreichend Zeit, unsere Speisen und Getränke auszuwählen. Der Service war im Großen und Ganzen sehr gut und schnell. Der Kellner machte einen kompetenten, höflichen Eindruck und hielt sich dezent im Hintergrund.

Speisen und Getränke

Wir hatten uns für eine Portion Hummus mit Pitabrot entschieden, wobei der Hummus zwar wunderbar cremig war, es aber etwas an Pitabrot mangelte, um die ganze Portion aufzunehmen. Im Anschluss daran hatten wir uns Hähnchenspieße vom Lavagrill mit Bulgur und verschiedenen Salaten bestellt. Das Hähnchen war überaus zart, sehr saftig und wunderbar aromatisch - der Lavagrill hatte ganze Arbeit geleistet. Der Bulgur war Bulgur, die Salate bestanden größtenteils aus eingelegtem Gemüse. Der israelische Rosé, den wir zum Essen hatten, war sehr leicht und frisch, schmeckte im Abgang nach Cranberries, was uns angenehm auffiel.

Fazit

Abschließend kann ich zusammenfassen, dass das Carmel vor allem mit seinem stilvollen Ambiente und seinem kompetenten Servicepersonal punkten kann. Das Essen ist auf jeden Fall einen Versuch wert und vor allem Gäste, die gerne Fleisch essen, kommen auf ihre Kosten. Die Beilagen sind nichts besonderes, wenn man die orientalische Küche kennt, doch für Neulinge auf dem Gebiet sicher interessant. Wer also experimentierfreudig ist und nach einer Abwechslung im mittleren Preissegment sucht, der ist im Carmel wunderbar aufgehoben.

Donnerstag, 30. April 2015

Mi Casa - Tapas und mehr in Frankfurt Bornheim



Vor zwei Wochen war ich mit meinem Mann Tapas (und auch ein bisschen mehr) essen in einem wundervollen kleinen Restaurant direkt auf der Berger Straße. Nur wenige Meter von der U-Bahn-Station Bornheim Mitte entfernt findet Ihr das Mi Casa - ein zuckersüßes Restaurant im spanischen Stil.



Da es sich um ein wirklich kleines Lokal handelt, ist es klug, vorher zu reservieren. Vor allem, wenn es sich um mehr als zwei Personen handelt. Da wir aber zu zweit unterwegs waren, haben wir noch ein Plätzchen gefunden und wurden direkt von einer sehr freundlichen Kellnerin begrüßt. Es dauerte keine zwei Minuten, bis wir die Speisekarten in den Händen hielten. 



Wir entschieden uns für eine gemischte Tapasplatte als Vorspeise und wählten den Lachs und das Steak auf Gemüse mit Kartoffeln als Hauptgericht. Auf Nachfrage empfahl uns die fachkundige Kellnerin zu unseren Hauptgerichten passende Weine, mit denen wir sehr zufrieden waren. Aber erstmal mehr zu den Tapas. Nach kurzer Wartezeit hatten wir einen Teller mit heißen Tapas, frischem Brot und Aioli auf dem Tisch, der ratz-ratz weggeputzt wurde, denn dieTapas waren wirklich gut. Vor allem die Datteln im Speckmantel sind ein Traum!


Kurze Zeit nachdem wir aufgegessen hatten, brachte man uns unsere Hauptspeise. Mein Mann hatte ein Steak vom Rind (well done) bestellt, dessen Garpunkt genau getroffen war. Ich hatte mich für ein Lachsfilet entschieden, das perfekt gebraten serviert wurde. Ich denke, ich werde an dieser Stelle die Bilder für sich sprechen lassen.





Das Essen war wirklich hervorragend! Wir sind am Ende des Abends quasi nach Hause gerollt, weil alles so unglaublich gut geschmeckt hat, dass man nichts übrig lassen konnte. Besonders positiv ist mir aber die freundliche Servicekraft in Erinnerung geblieben. Die nette Kellnerin sah immer sofort, wenn wir etwas brauchten, zog sich ansonsten aber dezent zurück, sodass wir zu keinem Zeitpunkt das Gefühl hatten, beobachtet zu werden. Wir haben uns im Mi Casa rundum wohl gefühlt. Ich kann das Restaurant jedem an's Herz legen, der einmal in die spanische Küche eintauchen möchte.

Alles Liebe,
Amanda

Dienstag, 21. April 2015

El Pacifico Frankfurt - ein Mexikaner in der Stadt?

Vor Kurzem war ich mit meinem Mann und meinen Eltern im mexikanischen Restaurant El Pacifico - und von diesem Besuch möchte ich Euch gern erzählen. Während mein Mann und ich ab und an einmal Fleisch essen, leben meine Eltern vegan, weshalb wir, denke ich, einen relativ breit gefächerten Eindruck von dem Restaurant gewinnen konnten.


Das Ambiente des El Pacifico entspricht zunächst dem, was man sich von einem mexikanischen Restaurant erwartet: Tischplatten aus den verschiedensten Kacheln zusammengewürfelt, warme Farben, buntes Holz... Soweit so gut. Die Toiletten sollten allerdings dringend renoviert werden. Auch die Speisekarte erfüllt zunächst alle Erwartungen. Sie ist übersichtlich, enthält aber dennoch die wichtigsten Klassiker der Tex-Mex-Küche, wie Fajitas, Quesadillas und Nachos. Es stehen auch einige vegetarische Gerichte zur Auswahl, welche auf Wunsch auch vegan gehalten werden können.
Für unseren Tisch hatten wir eine vegetarische Quesadilla, eine vegan Quesadilla, einen veganen Nacho-Salat und einen Gemüse-Burrito. 


Hört sich alles super an und hat auch allen geschmeckt, aber leider waren wir uns einig, dass ein entscheidendes Element bei jedem Gericht fehlte: der mexikanische Touch. Die Quesadilla, bei der man typischerweise eine Unmenge Käse zwischen zwei weichen Tortillas erwartet, bestand zwar aus den Tortillas, jedoch befanden sich zwischen ihnen Bohnen und Kartoffeln. Außer einem kleinen Stück obendrauf suchten wir allerdings vergeblich nach dem Käse. Und dieses kleine Löffelchen Käse wurde bei der veganen Quesadilla einfach weggelassen - schade. Daneben waren alle Gerichte sehr lasch gewürzt und es fehlten das typische Chili-Aroma, die Schärfe, die Röstaromen. So sind wir zwar alle satt geworden, uns fehlte aber das Gefühl, mexikanisch gegessen zu haben.


Vielleicht war ja einer von Euch schon mal im El Pacifico und hat andere Erfahrungen gemacht. Lasst mir doch einfach einen Kommentar da ;)

Amanda

Dienstag, 14. April 2015

Food Haul

Werft doch mal einen Blick in meinen Kühlschrank und mein neues Video, das heute zufällig zur neuen Richtung meines Blogs passt! Viel Spaß damit!


Montag, 13. April 2015

Eine kulinarische Tagestour durch Toruń

Wer sich für eine Reise nach Toruń entscheidet, der sollte sich auf gar keinen Fall die Leckereien, die diese Stadt zu bieten hat, entgehen lassen.

Frühstück



Wunderbar frühstücken kann man z.B. im Szeroka No.9 (zu deutsch so viel wie: breite Straße Nr.9). Hier gibt es von Croissants über Pancakes bis hin zu herzhaften Omeletts so ziemlich alles, was man sich wünschen kann. In großen Ohrensesseln bekommt man frischen Kaffee serviert und auf Wunsch ist sogar eine englische Karte erhältlich, die das Bestellen für Touristen erleichtert. Ich persönlich kann die Pancakes nach Toruńer Art (mit Äpfeln und Lebkuchengewürz) sehr empfehlen. Sie sind fluffig, nicht zu süß und trotz des warmen Sirups schön leicht, sodass sie nicht für den Rest des Tages schwer im Magen liegen.




Mittagessen

Mittags empfiehlt es sich, nur einen kleinen Snack zu sich zu nehmen, damit man nachmittags noch Platz für ein Stückchen Kuchen hat und einem deftigen Abendessen nichts im Wege steht. Ich bin besonders begeistert von den sogenannten Zapiekanki. Das sind mit Käse und Pilzen überbackene Baguettehälften, die man mit Ketchup bestrichen isst. Hört sich erstmal etwas eigen an, aber das Probieren lohnt sich definitiv.


Kaffee und Kuchen


Regionale Kuchen und Torten in hervorragender Qualität findet man in der Cukiernia Pokojski. Mein persönlicher Liebling hier war ein Kuchen namens Krówka, der nach Sahnetoffees schmeckt. Außerdem kann man in der Cukiernia Pokojski wunderbar sitzen - sei es in den kleinen Sitznischen im Erdgeschoss oder oberhalb der kleinen Wendeltreppe eine Etage höher - und Straße und Menschen auf sich wirken lassen.






Abendessen

Ein klassisch polnisches Abendessen bekommt man im Restaurant des Hotels Spichrz. Hier gibt es noch den klassischen Kellner in Uniform, ohne, dass die Atmosphäre zu abgehoben wirkt, denn die Einrichtung und die Speisen sind eher rustikal. Als Vorspeise wird ganz traditionell Brot mit Schmalz gereicht, bevor man sich über ein frisches Schnitzel oder über meine Lieblinge, die pierogi ruskie (russische Piroggen mit Kartoffeln und Frischkäse gefüllt), freut.




Dies sind natürlich nur einige der zahlreichen Köstlichkeiten, die Toruń zu bieten hat - ich könnte noch ewig weiterschreiben. Aber vielleicht konnte ich Euch dennoch einen kleinen Eindruck dieser schönen Stadt und ihrer Genüsse gewinnen lassen. Vielleicht zieht es Euch ja auch einmal in diese verträumte Ecke Polens.

Mittwoch, 8. April 2015

Hotel Review - Gotyk Hotel, Toruń (Thorn), Polen

Endlich eine Richtung

Nachdem es auf meinem Blog ja einiges an hin und her gab und ich mich einfach nicht entscheiden konnte, welche Richtung ich einschlagen will, möchte ich mich nun endlich festlegen. Von jetzt an geht es hier in erster Linie um die Welt der schönen Dinge: Reisen, gutes Essen und Rezepte, Restaurants... über all das möchte ich in Zukunft schreiben - und heute damit beginnen.
Wer mir ein bisschen auf Youtube folgt, hat ja sicher schon gehört, dass ich Ende März stark mit der Planung meines nächsten Urlaubs beschäftigt war. Mittlerweile bin ich im Urlaub und möchte Euch  in diesem und meinen nächsten Blogposts ein bisschen auf dem Laufenden halten und über mein aktuelles Reiseziel informieren.

Toruń (Thorn) 

Momentan bin ich in Toruń unterwegs, einer Stadt in der Woiwodschaft (so etwas wie ein Bundesland) Kujawien-Pommern, mit ca. 200.000 Einwohnern. Toruń hat eine wunderbar romantische Altstadt und liegt direkt an der Weichsel - aber über die Vorzüge dieser Stadt später mehr. Heute soll es erst einmal um das Hotel gehen, in dem ich mich für 6 Nächte einquartiert habe.

Das Hotel Gotyk

Das Hotel Gotyk liegt sehr zentral - direkt in der Altstadt (Piekary 20). Alle Sehenswürdigkeiten sind in wenigen Minuten zu Fuß zu erreichen. Es gibt 6 hoteleigene Parkplätze direkt vor dem Eingang, die gegen eine Gebührt von ca. 6€/Tag zu mieten sind. Möchte man kostenlos parken oder sind alle Parkplätze belegt, muss man sich auf eine beschwerliche Suche begeben und unter Umständen mit einem noch teureren oder sehr weit vom Hotel entfernten Parkplatz vorlieb nehmen.
Im Zimmerpreis mit inbegriffen ist ein Frühstücksbuffet, das sehr reichhaltig ausfällt, aber für deutsche Geschmäcker aufgrund seiner Fleischlastigkeit zunächst gewöhnungsbedürftig erscheinen mag. Es gibt eine Vielzahl lokaler Wurstspezialitäten, polnischen Frischkäse, Eier und verschiedene Brotsorten, aber auch etwas Müsli oder Cerealien. Ich rate sehr dazu, die ganzen regionalen Optionen einmal zu probieren, denn vieles schmeckt überraschend gut und man bekommt einen besseren Eindruck von dem Leben der Menschen, wenn man sich auf diesen Teil ihrer Kultur einlässt.

Die Zimmer

Nun aber zum wichtigsten Aspekt eines Hotels - die Zimmer. Ich muss vorweg nehmen, dass ich das Hotel Gotyk ausgesucht hatte, weil ich unbedingt in den gotischen Zimmern, die auf der Internetseite und in dem unten gezeigten Prospekt abgebildet sind, wohnen wollte. Ich liebe diese Art von Zimmer und wollte mir für den Urlaub etwas gönnen. 



Tja, das war wohl nichts. Mein Zimmer ist zwar sauber und das Badezimmer noch relativ neu, aber es hat nichts - wirklich gar nichts- von Gotik. Wie Ihr auf den folgenden Bildern sehen könnt, besteht ein himmelweiter Unterschied zwischen dem, was angepriesen wird und dem, was man schlussendlich bekommt. Das Zimmer ist klein und gleicht von der Einrichtung her eher einer Jugendherberge als einem gotischen Hotel. Das Doppelbett ist nur ca. 1,20m breit und knarzt bei jeder Bewegung (zu zweit darin zu schlafen ist alles andere als ruhig und erholsam). Und das für 48€ pro Nacht. Für dieses Geld könnte man in Toruń weitaus besser wohnen.






Der Service

Auch der Service lässt, leider Gottes, sehr zu wünschen übrig. Zwar wird jeden Tag Staub gesaugt und das Bett gemacht, aber das war's dann auch schon. Die Bettwäsche wird während des Aufenthalts  nicht gewechselt und, was noch schlimmer ist, die Handtücher auch nicht. Aus anderen Hotels bin ich es gewöhnt, das ein Handtuch auf dem Boden bedeutet, dass man es gerne ausgewechselt haben möchte. Hier wird das Handtuch vom Boden einfach wieder aufgehängt. Oh, wie ich es liebe, mir mein Gesicht mit einem Handtuch vom Boden abzutrocknen - NICHT. 


Fazit

Leider muss ich sagen, dass ich das Hotel Gotyk nicht weiterempfehlen würde. Ich bin selbst sehr enttäuscht und ärgere mich, so viel Geld für solch ein Zimmer ausgegeben zu haben, denn ich wollte wirklich gerne "gotisch" wohnen und hatte mich im Vorhinein riesig auf das Zimmer gefreut. Ich muss sagen, ich fühle mich betrogen. Der mäßige Service und die alten Handtücher sind nur das Sahnehäubchen. Beim nächsten Mal würde ich mich wohl für das Hotel 1231 entscheiden, denn das, was ich bislang davon gesehen habe, spricht mich wesentlich mehr an.

Samstag, 4. April 2015

Hochzeitswochen Teil 3

Heute findet Ihr auf meinem Youtube-Channel den dritten Teil meiner Hochzeitswochen-Serie, der das heikle Thema "Gäste und Trauzeugen" behandelt. Vor allem, wenn Ihr demnächst auf einer Hochzeit eingeladen seid, lohnt sich vielleicht der Blick in dieses Video, denn ich berichte aus eigener Erfahrung, worauf Ihr als Gäste achten solltet, um in guter Erinnerung zu bleiben und dem Brautpaar einen unvergesslichen Tag zu machen.



Viel Spaß beim Anschauen und ein wunderschönes Wochenende wünscht

Eure Amanda

Donnerstag, 2. April 2015

Doppelte Zitronenkekse

Heute habe ich mal wieder ein Rezept für Euch, das ich gestern ausprobiert habe und mit dem ich sehr zufrieden bin. Ich selbst habe diese Kekse als Mitbringsel gebacken, da wir bald in den Urlaub fahren und ich dort die Großeltern meines Mannes kennenlernen werde. Und weil das Backen so gut geklappt hat, habe ich mir gedacht, ich teile das Rezept mit Euch. Vielleicht sind die Kekse ja etwas für die Osterfeiertage :)
Das Rezept habe ich übrigens aus dem Dr. Oetker Rollenkekse Backbuch.


Ihr braucht..

Für den Teig:

375g Mehl
1 TL Backpulver
125g Zucker
1 Pkt. Vanillezucker
1 Ei
1 EL Milch
100g abgezogene, gemahlene Mandeln
200g Butter oder Margarine

Für die Füllung:

2-3 EL Aprikosenkonfitüre
1 EL Zitronensaft

Für den Guss:

200g gesiebter Puderzucker
etwa 5 EL Zitronensaft
60g gehackte Pistazienkerne



Dann geht's auch schon los..


1) Mehl und Backpulver sieben und mit allen weiteren Zutaten für den Teig verkneten. Das könnt Ihr mit den Knethaken Eures Mixers oder mit den Händen machen. Den Teig zu Rollen mit ca. 3cm Durchmesser formen, in Frischhaltefolie wickeln und im Kühlschrank für mindestens 2 Stunden ruhen lassen.
2) Die Teigrollen in etwa 0.5cm dicke Scheibchen schneiden (meine sind etwas dicker geworden). Die Scheibchen auf mit Backpapier ausgelegte Backbleche legen und nacheinander bei Ober-/Unterhitze 190° (oder Umluft 170°) 12-14 Minuten backen.
3) Die Kekse abkühlen lassen.
4) Für die Füllung die Aprikosenkonfitüre mit dem Zitronensaft verrühren und die Hälfte der Kekse damit bestreichen. Die restlichen Kekse auf ihre bestrichenen Partner setzen.
5) Für den Guss den Puderzucker mit dem Zitronensaft glatt rühren und auf die Doppeldecker streichen. Direkt mit den gehackten Pistazien bestreuen (beeilt Euch, der Zuckerguss wird schnell fest).

Nun müssen die Kekse nur noch trocknen und das war's ;) 

Ich wünsche Euch einen guten Appetit und viel Spaß beim Ausprobieren!

Dienstag, 31. März 2015

Mein allererster VLOG

Ihr möchtet einen Einblick in mein Leben? Dann schaut doch einfach mal in meinen aktuellen (und allerersten) VLOG rein! Ich nehme Euch eine Woche lang zu allem mit, was ich so mache und zeige Euch meine kleine Welt! 



Ganz viel Spaß mit diesem Video und eine wunderbare Woche wünscht Euch

Amanda

Montag, 30. März 2015

Hochzeitswochen, Teil 2

Im heutigen Clip meiner "Hochzeitswochen" Videoreihe geht es um das perfekte Outfit für den großen Tag. Schaut einfach mal rein, wenn Euch interessiert, welche Tips und Tricks es in Sachen Brautkleid unbedingt zu beachten gilt. Ich wünsche Euch viel Spaß beim Anschauen!


Ein wunderbares Wochenende wünscht
Eure Amanda

Mittwoch, 25. März 2015

Aufgebraucht!

Nach gefühlten 10 Monaten (die eigentlich nur 1 bis 2 waren), habe ich es endlich geschafft, einige meiner Pflegeprodukte aufzubrauchen. Schaut doch einfach mal rein! Zu jedem aufgebrauchten Produkt gibt's ein kurzes Review und für die Besten sogar die ein oder andere Kaufempfehlung.




Viel Spaß beim Anschauen und eine wunderbare Woche wünscht Euch

Amanda

Samstag, 21. März 2015

Hochzeitswochen - Die besten Hacks um Geld zu sparen

In meinem heutigen Video teile ich meine Erfahrungen zum Thema Sparen bei der Hochzeitsplanung mit Euch. Schaut einfach mal rein, wenn Euch interessiert, wo Ihr clever sparen könnt und wo es sich lohnt, ein bisschen mehr zu investieren! Viel Spaß!


Alles Liebe und ein wunderschönes Wochenende,
Eure Amanda

Donnerstag, 19. März 2015

Vegane Spaghetti Bolognese

Im Anschluss an meinen letzten Blogpost möchte ich Euch heute eines meiner momentanen Lieblingsgerichte vorstellen: Spaghetti mit veganer Bolognese-Soße. Dieses Gericht ist nicht nur sehr schnell und einfach zu machen, es lässt sich auch prima auf Vorrat kochen, einfrieren, usw.

Für 4 Portionen braucht Ihr:

1 Päckchen Tofu natur (ich kaufe meinen Tofu immer bei Aldi)
2 mittelgroße Karotten
1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
1 Dose gewürfelte Tomaten
ca. 5 EL Sojasoße
eine Prise Zucker
etwas Salz und Pfeffer
getrocknetes Oregano
500g Nudeln


Und so einfach geht’s:

Den Tofu in einer Schale mit einer Gabel fein zerdrücken, sodass er eine ähnliche Konsistenz wie Hackfleisch bekommt. Die Sojasoße darüber geben und ordentlich Salz und Pfeffer dazugeben. Dann in einer großen Pfanne oder einen Topf sehr scharf anbraten.
Karotten fein würfeln und nach ca. 5 Minuten zu dem Tofu geben. Die Zwiebel und den Knoblauch fein hacken und nach weiteren 5 Minuten in die Pfanne geben. Sobald die Zwiebeln glasig geworden sind, die Tomaten hinzugeben und das Ganz bei Bedarf mit etwas Wasser auffüllen. Die Soße muss nun für ungefähr 20 Minuten köcheln.
In der Zwischenzeit das Nudelwasser aufsetzen. Ich mische Vollkornnudeln immer zur Hälfte mit normalen Nudeln, weil das reine Vollkorn meiner Meinung nach irgendwie nach Zimt schmeckt und ich das nicht so gerne mag. Bei der halb/halb Mischung merkt man aber gar nicht, dass Vollkorn mit dabei ist. Deshalb ist das eine gute Alternative für mich.
Wenn die Karotten schön weich gekocht sind, die Soße mit Salz, Pfeffer, der Prise Zucker und Oregano abschmecken und mit den Nudeln servieren. Wer mag kann noch Parmesan darüber geben.

Guten Appetit!




Ich hoffe, Euch gefällt dieses Rezept und Ihr findet die Zeit, es einmal auszuprobieren. Wenn Ihr mehr solcher Rezepte hier finden möchten, hinterlasst mir doch einfach einen Kommentar. Ansonsten würde ich mich natürlich über Eure Erfahrungen mit diesem Rezept freuen.

Alles Liebe und ein schönes Wochenende,

Eure Amanda

Samstag, 14. März 2015

Lookbook Frühjahr 2015

Heute findet Ihr auf meinem Channel 4 Looks für den Frühling. Ich wünsche Euch ganz viel Spaß mit diesem neuen Video und ein wunderschönes Wochenende!


Eure Amanda

Donnerstag, 12. März 2015

5 Tipps für eine gesunde Ernährung und zum Abnehmen


Zuerst einmal das Wichtigste: Einen festen Ernährungsplan habe ich nicht und ich folge auch keiner strikten Diät o.ä. Diäten sind, zumindest aus meiner Sicht, nur Methoden, kurzfristig abzunehmen und ihr Erfolg ist eher mäßig, die Resultate sind nicht dauerhaft. Viele Diäten basieren sogar auf sehr einseitiger Ernährung, sodass der Körper durch einen tatsächlichen Mangel an bestimmten Nährstoffen nicht wirklich abnimmt, sondern eher abbaut - nämlich nicht nur Fett, sondern auch Muskelmasse. Und das ist, wie ich finde, eher suboptimal. 



Schokomüsli mit Bananen



Ernährungsumstellung in 5 Schritten

Deshalb habe ich vor einiger Zeit meine Ernährung etwas umgestellt, sodass mein Körper mit dem versorgt wird, was er braucht und ich mein Gewicht langfristig halten kann. Dabei habe ich folgendes getan:

1. Ich habe angefangen, noch mehr selbst zu kochen und zu backen. Jeden Abend gibt es bei uns eine frisch gekochte, warme Mahlzeit. Selbst wenn es manchmal nur Spaghetti mit Tomatensoße sind, ist das dennoch besser, als schnell was in die Mikrowelle zu werfen. So kontrolliere ich, welche Zutaten in mein Essen kommen und welche nicht. Zusatzstoffe, die z.B. den Appetit anregen (wie Glutamat) haben so keine Chance, mein Essen macht mich satt - und das dauerhaft.

Spaghetti (halb Vollkorn/halb Weißmehl) mit veganer Bolognese-Soße


2. Einen „Essensplan“ zu erstellen hat mir auch sehr geholfen. Ich plane jede Woche, was ich die kommende Woche über kochen möchte. So plane ich dann zum Beispiel ein, vor einem stressigen Tag etwas mehr zu kochen, sodass ich, wenn ich mal spät heimkomme, mir nur noch etwas aufwärmen muss. Und ich stelle sicher, dass ich immer alles im Haus habe, was ich brauche und, dass alles, was ich kaufe, auch tatsächlich gebraucht wird. So spare ich nebenbei noch Geld, denn es kommt nichts um.


Früchtemüsli mit frischen Erdbeeren

3. Jeder Tag beginnt mit einem Frühstück. Und das sollte möglichst gesund sein. Klar muss es auch bei mir morgens schnell gehen, aber ein paar Blaubeeren in’s Müsli werfen oder kurz noch Erdbeeren für den Frühstücksbrei schneiden dauert nicht lange. So habe ich dann das Gefühl, mir selbst etwas Gutes zu tun. Am Wochenende wird dann bei uns öfter mal ausgiebig gefrühstückt, aber dann halte ich mich meist an Tipp Nr. 1 - selbst machen. Ich mache Pancakes, Hashbrowns, French Toast oder Waffeln und investiere das bisschen an Zeit gerne, weil ich dann weiß, was ich meinem Körper gebe.


Pancakes mit Sirup

4. Was bei mir aber nicht fehlen darf, obwohl es ungesund ist, ist eine Nachmittagssüßigkeit. Ich genieße es sehr, nach dem Mittagessen eine Kleinigkeit zu naschen. Das ist etwas, auf das ich nicht verzichten möchte. Und so finde ich es wichtig, dass man sich nicht alles verkneift und verbietet, um einer Diät hinterherzurennen und dann doch schwach zu werden. Ein bisschen Lebensqualität und Genuss müssen auch noch sein! Jedoch versuche ich, diese kleinen Sünden bewusst zu genießen und mich deswegen nicht schlecht zu fühlen, um so Einbrüchen und Heißhungerattacken aus dem Weg zu gehen.



Halloumi-Burger

5. Schlussendlich habe ich noch meinen Fleischkonsum reduziert. Wir verzichten zuhause komplett auf Wurst und essen auch sonst sehr wenig Fleisch. Meistens nur, wenn wir bei Leuten zu Gast oder unterwegs sind - und wenn uns mal nach Lasagne ist, gibt es die zwar, aber eben nicht oft. Auf diese Weise habe ich viele neue Gerichte kennen und lieben gelernt. Ich habe endlich angefangen, mehr Gemüse zu essen und finde es gar nicht mehr so schlimm, wie ich anfangs dachte. Ich habe das Gefühl, meinen Körper auf diese Weise vielseitiger und frischer zu ernähren.


Omelett mit Ziegenkäse und frischem Spinat
Spaghetti (halb/halb) mit Ziegenfrischkäsesoße, Frühlingszwiebeln und Tomaten


Langfristige Erfolge

Diese fünf Tipps berücksichtige ich nun seit gut einem Jahr. In den ersten 1-2 Monaten habe ich so ca. 4kg verloren - und die sind bis heute weggeblieben. Ich habe keine Probleme, mein Gewicht zu halten, selbst, wenn ich wegen einer Erkältung mal zwei Wochen nicht zum Sport kann. Ich fühle mich gesünder, bin seltener krank und habe (und das fasziniert mich) endlich lange und starke Fingernägel. Deshalb glaube ich, hier meinen Weg gefunden zu haben. Selbstverständlich wird es dem ein oder anderen nicht liegen, aber ich glaube, dass man durch diese Art der Ernährung die meisten Diäten getrost vergessen kann.
Jetzt interessiert mich natürlich: Worauf achtet Ihr bei Eurer Ernährung? Folgt Ihr einer speziellen Diät? Und habt Ihr vielleicht Tipps, die noch ergänzt werden müssten? Falls Euch Ernährung über diesen Blogpost hinaus interessiert, folgt mir einfach bei Instagram (https://instagram.com/pandaandamanda/).


Alles Liebe,


Eure Amanda