Donnerstag, 30. April 2015

Mi Casa - Tapas und mehr in Frankfurt Bornheim



Vor zwei Wochen war ich mit meinem Mann Tapas (und auch ein bisschen mehr) essen in einem wundervollen kleinen Restaurant direkt auf der Berger Straße. Nur wenige Meter von der U-Bahn-Station Bornheim Mitte entfernt findet Ihr das Mi Casa - ein zuckersüßes Restaurant im spanischen Stil.



Da es sich um ein wirklich kleines Lokal handelt, ist es klug, vorher zu reservieren. Vor allem, wenn es sich um mehr als zwei Personen handelt. Da wir aber zu zweit unterwegs waren, haben wir noch ein Plätzchen gefunden und wurden direkt von einer sehr freundlichen Kellnerin begrüßt. Es dauerte keine zwei Minuten, bis wir die Speisekarten in den Händen hielten. 



Wir entschieden uns für eine gemischte Tapasplatte als Vorspeise und wählten den Lachs und das Steak auf Gemüse mit Kartoffeln als Hauptgericht. Auf Nachfrage empfahl uns die fachkundige Kellnerin zu unseren Hauptgerichten passende Weine, mit denen wir sehr zufrieden waren. Aber erstmal mehr zu den Tapas. Nach kurzer Wartezeit hatten wir einen Teller mit heißen Tapas, frischem Brot und Aioli auf dem Tisch, der ratz-ratz weggeputzt wurde, denn dieTapas waren wirklich gut. Vor allem die Datteln im Speckmantel sind ein Traum!


Kurze Zeit nachdem wir aufgegessen hatten, brachte man uns unsere Hauptspeise. Mein Mann hatte ein Steak vom Rind (well done) bestellt, dessen Garpunkt genau getroffen war. Ich hatte mich für ein Lachsfilet entschieden, das perfekt gebraten serviert wurde. Ich denke, ich werde an dieser Stelle die Bilder für sich sprechen lassen.





Das Essen war wirklich hervorragend! Wir sind am Ende des Abends quasi nach Hause gerollt, weil alles so unglaublich gut geschmeckt hat, dass man nichts übrig lassen konnte. Besonders positiv ist mir aber die freundliche Servicekraft in Erinnerung geblieben. Die nette Kellnerin sah immer sofort, wenn wir etwas brauchten, zog sich ansonsten aber dezent zurück, sodass wir zu keinem Zeitpunkt das Gefühl hatten, beobachtet zu werden. Wir haben uns im Mi Casa rundum wohl gefühlt. Ich kann das Restaurant jedem an's Herz legen, der einmal in die spanische Küche eintauchen möchte.

Alles Liebe,
Amanda

Dienstag, 21. April 2015

El Pacifico Frankfurt - ein Mexikaner in der Stadt?

Vor Kurzem war ich mit meinem Mann und meinen Eltern im mexikanischen Restaurant El Pacifico - und von diesem Besuch möchte ich Euch gern erzählen. Während mein Mann und ich ab und an einmal Fleisch essen, leben meine Eltern vegan, weshalb wir, denke ich, einen relativ breit gefächerten Eindruck von dem Restaurant gewinnen konnten.


Das Ambiente des El Pacifico entspricht zunächst dem, was man sich von einem mexikanischen Restaurant erwartet: Tischplatten aus den verschiedensten Kacheln zusammengewürfelt, warme Farben, buntes Holz... Soweit so gut. Die Toiletten sollten allerdings dringend renoviert werden. Auch die Speisekarte erfüllt zunächst alle Erwartungen. Sie ist übersichtlich, enthält aber dennoch die wichtigsten Klassiker der Tex-Mex-Küche, wie Fajitas, Quesadillas und Nachos. Es stehen auch einige vegetarische Gerichte zur Auswahl, welche auf Wunsch auch vegan gehalten werden können.
Für unseren Tisch hatten wir eine vegetarische Quesadilla, eine vegan Quesadilla, einen veganen Nacho-Salat und einen Gemüse-Burrito. 


Hört sich alles super an und hat auch allen geschmeckt, aber leider waren wir uns einig, dass ein entscheidendes Element bei jedem Gericht fehlte: der mexikanische Touch. Die Quesadilla, bei der man typischerweise eine Unmenge Käse zwischen zwei weichen Tortillas erwartet, bestand zwar aus den Tortillas, jedoch befanden sich zwischen ihnen Bohnen und Kartoffeln. Außer einem kleinen Stück obendrauf suchten wir allerdings vergeblich nach dem Käse. Und dieses kleine Löffelchen Käse wurde bei der veganen Quesadilla einfach weggelassen - schade. Daneben waren alle Gerichte sehr lasch gewürzt und es fehlten das typische Chili-Aroma, die Schärfe, die Röstaromen. So sind wir zwar alle satt geworden, uns fehlte aber das Gefühl, mexikanisch gegessen zu haben.


Vielleicht war ja einer von Euch schon mal im El Pacifico und hat andere Erfahrungen gemacht. Lasst mir doch einfach einen Kommentar da ;)

Amanda

Dienstag, 14. April 2015

Food Haul

Werft doch mal einen Blick in meinen Kühlschrank und mein neues Video, das heute zufällig zur neuen Richtung meines Blogs passt! Viel Spaß damit!


Montag, 13. April 2015

Eine kulinarische Tagestour durch Toruń

Wer sich für eine Reise nach Toruń entscheidet, der sollte sich auf gar keinen Fall die Leckereien, die diese Stadt zu bieten hat, entgehen lassen.

Frühstück



Wunderbar frühstücken kann man z.B. im Szeroka No.9 (zu deutsch so viel wie: breite Straße Nr.9). Hier gibt es von Croissants über Pancakes bis hin zu herzhaften Omeletts so ziemlich alles, was man sich wünschen kann. In großen Ohrensesseln bekommt man frischen Kaffee serviert und auf Wunsch ist sogar eine englische Karte erhältlich, die das Bestellen für Touristen erleichtert. Ich persönlich kann die Pancakes nach Toruńer Art (mit Äpfeln und Lebkuchengewürz) sehr empfehlen. Sie sind fluffig, nicht zu süß und trotz des warmen Sirups schön leicht, sodass sie nicht für den Rest des Tages schwer im Magen liegen.




Mittagessen

Mittags empfiehlt es sich, nur einen kleinen Snack zu sich zu nehmen, damit man nachmittags noch Platz für ein Stückchen Kuchen hat und einem deftigen Abendessen nichts im Wege steht. Ich bin besonders begeistert von den sogenannten Zapiekanki. Das sind mit Käse und Pilzen überbackene Baguettehälften, die man mit Ketchup bestrichen isst. Hört sich erstmal etwas eigen an, aber das Probieren lohnt sich definitiv.


Kaffee und Kuchen


Regionale Kuchen und Torten in hervorragender Qualität findet man in der Cukiernia Pokojski. Mein persönlicher Liebling hier war ein Kuchen namens Krówka, der nach Sahnetoffees schmeckt. Außerdem kann man in der Cukiernia Pokojski wunderbar sitzen - sei es in den kleinen Sitznischen im Erdgeschoss oder oberhalb der kleinen Wendeltreppe eine Etage höher - und Straße und Menschen auf sich wirken lassen.






Abendessen

Ein klassisch polnisches Abendessen bekommt man im Restaurant des Hotels Spichrz. Hier gibt es noch den klassischen Kellner in Uniform, ohne, dass die Atmosphäre zu abgehoben wirkt, denn die Einrichtung und die Speisen sind eher rustikal. Als Vorspeise wird ganz traditionell Brot mit Schmalz gereicht, bevor man sich über ein frisches Schnitzel oder über meine Lieblinge, die pierogi ruskie (russische Piroggen mit Kartoffeln und Frischkäse gefüllt), freut.




Dies sind natürlich nur einige der zahlreichen Köstlichkeiten, die Toruń zu bieten hat - ich könnte noch ewig weiterschreiben. Aber vielleicht konnte ich Euch dennoch einen kleinen Eindruck dieser schönen Stadt und ihrer Genüsse gewinnen lassen. Vielleicht zieht es Euch ja auch einmal in diese verträumte Ecke Polens.

Mittwoch, 8. April 2015

Hotel Review - Gotyk Hotel, Toruń (Thorn), Polen

Endlich eine Richtung

Nachdem es auf meinem Blog ja einiges an hin und her gab und ich mich einfach nicht entscheiden konnte, welche Richtung ich einschlagen will, möchte ich mich nun endlich festlegen. Von jetzt an geht es hier in erster Linie um die Welt der schönen Dinge: Reisen, gutes Essen und Rezepte, Restaurants... über all das möchte ich in Zukunft schreiben - und heute damit beginnen.
Wer mir ein bisschen auf Youtube folgt, hat ja sicher schon gehört, dass ich Ende März stark mit der Planung meines nächsten Urlaubs beschäftigt war. Mittlerweile bin ich im Urlaub und möchte Euch  in diesem und meinen nächsten Blogposts ein bisschen auf dem Laufenden halten und über mein aktuelles Reiseziel informieren.

Toruń (Thorn) 

Momentan bin ich in Toruń unterwegs, einer Stadt in der Woiwodschaft (so etwas wie ein Bundesland) Kujawien-Pommern, mit ca. 200.000 Einwohnern. Toruń hat eine wunderbar romantische Altstadt und liegt direkt an der Weichsel - aber über die Vorzüge dieser Stadt später mehr. Heute soll es erst einmal um das Hotel gehen, in dem ich mich für 6 Nächte einquartiert habe.

Das Hotel Gotyk

Das Hotel Gotyk liegt sehr zentral - direkt in der Altstadt (Piekary 20). Alle Sehenswürdigkeiten sind in wenigen Minuten zu Fuß zu erreichen. Es gibt 6 hoteleigene Parkplätze direkt vor dem Eingang, die gegen eine Gebührt von ca. 6€/Tag zu mieten sind. Möchte man kostenlos parken oder sind alle Parkplätze belegt, muss man sich auf eine beschwerliche Suche begeben und unter Umständen mit einem noch teureren oder sehr weit vom Hotel entfernten Parkplatz vorlieb nehmen.
Im Zimmerpreis mit inbegriffen ist ein Frühstücksbuffet, das sehr reichhaltig ausfällt, aber für deutsche Geschmäcker aufgrund seiner Fleischlastigkeit zunächst gewöhnungsbedürftig erscheinen mag. Es gibt eine Vielzahl lokaler Wurstspezialitäten, polnischen Frischkäse, Eier und verschiedene Brotsorten, aber auch etwas Müsli oder Cerealien. Ich rate sehr dazu, die ganzen regionalen Optionen einmal zu probieren, denn vieles schmeckt überraschend gut und man bekommt einen besseren Eindruck von dem Leben der Menschen, wenn man sich auf diesen Teil ihrer Kultur einlässt.

Die Zimmer

Nun aber zum wichtigsten Aspekt eines Hotels - die Zimmer. Ich muss vorweg nehmen, dass ich das Hotel Gotyk ausgesucht hatte, weil ich unbedingt in den gotischen Zimmern, die auf der Internetseite und in dem unten gezeigten Prospekt abgebildet sind, wohnen wollte. Ich liebe diese Art von Zimmer und wollte mir für den Urlaub etwas gönnen. 



Tja, das war wohl nichts. Mein Zimmer ist zwar sauber und das Badezimmer noch relativ neu, aber es hat nichts - wirklich gar nichts- von Gotik. Wie Ihr auf den folgenden Bildern sehen könnt, besteht ein himmelweiter Unterschied zwischen dem, was angepriesen wird und dem, was man schlussendlich bekommt. Das Zimmer ist klein und gleicht von der Einrichtung her eher einer Jugendherberge als einem gotischen Hotel. Das Doppelbett ist nur ca. 1,20m breit und knarzt bei jeder Bewegung (zu zweit darin zu schlafen ist alles andere als ruhig und erholsam). Und das für 48€ pro Nacht. Für dieses Geld könnte man in Toruń weitaus besser wohnen.






Der Service

Auch der Service lässt, leider Gottes, sehr zu wünschen übrig. Zwar wird jeden Tag Staub gesaugt und das Bett gemacht, aber das war's dann auch schon. Die Bettwäsche wird während des Aufenthalts  nicht gewechselt und, was noch schlimmer ist, die Handtücher auch nicht. Aus anderen Hotels bin ich es gewöhnt, das ein Handtuch auf dem Boden bedeutet, dass man es gerne ausgewechselt haben möchte. Hier wird das Handtuch vom Boden einfach wieder aufgehängt. Oh, wie ich es liebe, mir mein Gesicht mit einem Handtuch vom Boden abzutrocknen - NICHT. 


Fazit

Leider muss ich sagen, dass ich das Hotel Gotyk nicht weiterempfehlen würde. Ich bin selbst sehr enttäuscht und ärgere mich, so viel Geld für solch ein Zimmer ausgegeben zu haben, denn ich wollte wirklich gerne "gotisch" wohnen und hatte mich im Vorhinein riesig auf das Zimmer gefreut. Ich muss sagen, ich fühle mich betrogen. Der mäßige Service und die alten Handtücher sind nur das Sahnehäubchen. Beim nächsten Mal würde ich mich wohl für das Hotel 1231 entscheiden, denn das, was ich bislang davon gesehen habe, spricht mich wesentlich mehr an.

Samstag, 4. April 2015

Hochzeitswochen Teil 3

Heute findet Ihr auf meinem Youtube-Channel den dritten Teil meiner Hochzeitswochen-Serie, der das heikle Thema "Gäste und Trauzeugen" behandelt. Vor allem, wenn Ihr demnächst auf einer Hochzeit eingeladen seid, lohnt sich vielleicht der Blick in dieses Video, denn ich berichte aus eigener Erfahrung, worauf Ihr als Gäste achten solltet, um in guter Erinnerung zu bleiben und dem Brautpaar einen unvergesslichen Tag zu machen.



Viel Spaß beim Anschauen und ein wunderschönes Wochenende wünscht

Eure Amanda

Donnerstag, 2. April 2015

Doppelte Zitronenkekse

Heute habe ich mal wieder ein Rezept für Euch, das ich gestern ausprobiert habe und mit dem ich sehr zufrieden bin. Ich selbst habe diese Kekse als Mitbringsel gebacken, da wir bald in den Urlaub fahren und ich dort die Großeltern meines Mannes kennenlernen werde. Und weil das Backen so gut geklappt hat, habe ich mir gedacht, ich teile das Rezept mit Euch. Vielleicht sind die Kekse ja etwas für die Osterfeiertage :)
Das Rezept habe ich übrigens aus dem Dr. Oetker Rollenkekse Backbuch.


Ihr braucht..

Für den Teig:

375g Mehl
1 TL Backpulver
125g Zucker
1 Pkt. Vanillezucker
1 Ei
1 EL Milch
100g abgezogene, gemahlene Mandeln
200g Butter oder Margarine

Für die Füllung:

2-3 EL Aprikosenkonfitüre
1 EL Zitronensaft

Für den Guss:

200g gesiebter Puderzucker
etwa 5 EL Zitronensaft
60g gehackte Pistazienkerne



Dann geht's auch schon los..


1) Mehl und Backpulver sieben und mit allen weiteren Zutaten für den Teig verkneten. Das könnt Ihr mit den Knethaken Eures Mixers oder mit den Händen machen. Den Teig zu Rollen mit ca. 3cm Durchmesser formen, in Frischhaltefolie wickeln und im Kühlschrank für mindestens 2 Stunden ruhen lassen.
2) Die Teigrollen in etwa 0.5cm dicke Scheibchen schneiden (meine sind etwas dicker geworden). Die Scheibchen auf mit Backpapier ausgelegte Backbleche legen und nacheinander bei Ober-/Unterhitze 190° (oder Umluft 170°) 12-14 Minuten backen.
3) Die Kekse abkühlen lassen.
4) Für die Füllung die Aprikosenkonfitüre mit dem Zitronensaft verrühren und die Hälfte der Kekse damit bestreichen. Die restlichen Kekse auf ihre bestrichenen Partner setzen.
5) Für den Guss den Puderzucker mit dem Zitronensaft glatt rühren und auf die Doppeldecker streichen. Direkt mit den gehackten Pistazien bestreuen (beeilt Euch, der Zuckerguss wird schnell fest).

Nun müssen die Kekse nur noch trocknen und das war's ;) 

Ich wünsche Euch einen guten Appetit und viel Spaß beim Ausprobieren!