Mittwoch, 27. Mai 2015

Banana-Oat Frühstücksmuffins

Wie Ihr sicher schon auf meinem Youtube-Channel gesehen habt, habe ich vor Kurzem ein Food-Diary hochgeladen, in dem ich Euch zeige, was ich im Laufe von 4 Tagen so alles esse. Und heute habe ich das Rezept für die Frühstücks-Muffins für Euch, die Ihr in dem Food-Diary sehen könnt.


Für 12 Muffins braucht Ihr:

- 2 Bananen (je reifer, desto besser)
- 2 Eier (am besten Bio-Qualität)
- 3 Cups Haferflocken (ich mische gerne kernige und zarte)
- 3 EL geraspelte Zartbitterschokolade
- 2 TL Backpulver
- etwas Vanillearoma
- nach Belieben Rosinen, Cranberries oder anderes Trockenobst


Und so wird's gemacht:

1) Bananen sehr sorgfältig zerdrücken.
2) Eier hinzugeben und mit dem Mixer gut verrühren.
3) Haferflocken, Schokolade, Vanillearoma, Backpulver und Trockenobst hinzugeben und am besten mit dem Löffel oder Schneebesen unterrühren.
4) Die Masse in eine Backform für Muffins füllen und bei 180 Grad auf mittlerer Schiene 20-25 backen.
Das war's dann auch schon. Für die Muffins braucht Ihr keinen Zucker, kein Mehl und kein Fett. Sie lassen sich problemlos ohne Kühlung 3-4 Tage aufbewahren und schmecken prima beim Frühstück zu einer Tasse Kaffee, sind aber auch eine tolle Option für den kleinen Hunger zwischendurch. 

Ich wünsche Euch viel Spaß beim Ausprobieren und guten Appetit!

Mittwoch, 13. Mai 2015

Das Waffel-House auf der Berger Straße

Diese Woche habe ich mit meiner Schwester das Waffel House (das deutsche Waffel und das englische House im Namen verwundern mich noch immer) direkt auf der Berger Straße getestet. Wir hatten beide schon länger ein Auge auf das niedliche Café geworfen und uns dann entschieden, unser lang geplantes Kaffeetrinken dorthin zu verlegen.


Als wir nun das Waffel House betraten, hatten wir freie Platzwahl. Da es schon frühlingshaft warm war, waren die Türen und die bodentiefen Fenster weit geöffnet. Wir entschieden uns für einen Platz direkt an der Schwelle zum Trottoir. Es dauerte einen kurzen Augenblick, bis uns bewusst wurde, dass wir an der Theke bestellen mussten. Die Servicekraft hatte uns darauf leider nicht hingewiesen, wenngleich wir die einzigen Gäste waren. Anstatt eines Kaffees und aufgrund des warmen Wetters wählten wir beide eine Limonade. Dazu bestellte ich eine Waffel mit weißer Schokoladencreme, Erdbeeren und Mini-Schaumküssen. Voller Vorfreude und mit unseren Limonaden in der Hand nahmen wir wieder an unserem Tischlein Platz. Während wir warteten unterhielten wir uns über die äußerst geschmackvolle Einrichtung des Waffel House. Kleine Tische, bunte Stühle und eine große antike Uhr verleihen dem Café ein besonderes Flair - mit ein Grund, warum wir das Waffel House unbedingt testen wollten.


Als dann unsere Waffeln kamen, waren wir zunächst begeistert, da sie wirklich ganz wundervoll aussahen. Leider legte sich meine Freude bereits beim ersten Bissen. Die Waffel war höchstens noch lauwarm und der Teig schmeckte nach mit Wasser und Backpulver aufgebackenem Mehl. Sehr schade, denn ich hatte mit dem üppigen Geschmack von Eiern, Milch und Vanille gerechnet. Die Erdbeeren, mit denen meine Waffel belegt war, waren zwar frisch, aber die kleinen Schaumküsse dafür leider wirklich, wirklich alt - ich konnte die Böden kaum zerkauen. Auch die Limonade, die als Erfrischung gedacht war, war zimmerwarm und nicht gekühlt.


So muss ich leider sagen, dass die Idee eines Waffelladens zwar wirklich süß ist und das Waffel House unglaublich schön eingerichtet ist, aber wenn die Hauptattraktion dermaßen hinkt, kann ein solches Konzept auf Dauer nicht funktionieren. Die Waffel sollte hier im Mittelpunkt stehen und von einer Qualität sein, die man zuhause nicht erreichen kann, denn weshalb sonst sollte man, nur um eine Waffel zu essen, in ein Lokal gehen? 
Wart Ihr schon mal im Waffel House? Und hat es Euch dort geschmeckt? Hinterlasst mir doch einfach mal einen Kommentar zu dem Thema :)

Alles Liebe,
Amanda

Samstag, 9. Mai 2015

Der Weinberg Gottes - das Carmel im Frankfurter Nordend

Um meinen Geburtstag nachzufeiern wurde ich von meinem Mann vergangenes Wochenende zum Essen eingeladen. Da wir diesen Abend ganz bewusst genießen wollten, haben wir keine Kamera mitgenommen. Aber dennoch möchte ich Euch von einem wunderschönen Abend in einem kleinen Restaurant berichten.

Israelische Küche im Frankfurter Norden

Da wir gerne Neues ausprobieren und prinzipiell von der orientalischen Küche angetan sind, hatte mein Mann das Carmel (soll zu Deutsch so viel wie "Weinberg Gottes" heißen) im Frankfurter Nordend ausgesucht. Auf der übersichtlichen Speisekarte findet man ausschließlich Gerichte der israelischen Küche; neben den klassischen französischen Weinen werden auch israelische und griechische Weine angeboten. Bis auf zwei Gerichte werden ausschließlich fleischhaltige Hauptspeisen angeboten, wobei das Restaurant mit einer sehr hohen Qualität seines auf dem Lavagrill gebratenen Fleisches wirbt.

Service

Wir hatten im Voraus einen Tisch reserviert, was ich durchaus empfehlen kann, wenn man in einer Gruppe unterwegs ist oder sicher gehen möchte, aber es sah ganz danach aus, als würden zwei Personen immer unterkommen. Wir kamen im strömenden Regen an und als wir noch unsere Schirme ausschüttelten, öffnete uns der aufmerksame Kellner die Tür und nahm sich unserer nassen Sachen an. Er führte uns zu unserem Tisch unter einem Kronleuchter und brachte uns innerhalb kürzester Zeit die Karte, verwies dabei noch auf die Tageskarte und ließ uns dann ausreichend Zeit, unsere Speisen und Getränke auszuwählen. Der Service war im Großen und Ganzen sehr gut und schnell. Der Kellner machte einen kompetenten, höflichen Eindruck und hielt sich dezent im Hintergrund.

Speisen und Getränke

Wir hatten uns für eine Portion Hummus mit Pitabrot entschieden, wobei der Hummus zwar wunderbar cremig war, es aber etwas an Pitabrot mangelte, um die ganze Portion aufzunehmen. Im Anschluss daran hatten wir uns Hähnchenspieße vom Lavagrill mit Bulgur und verschiedenen Salaten bestellt. Das Hähnchen war überaus zart, sehr saftig und wunderbar aromatisch - der Lavagrill hatte ganze Arbeit geleistet. Der Bulgur war Bulgur, die Salate bestanden größtenteils aus eingelegtem Gemüse. Der israelische Rosé, den wir zum Essen hatten, war sehr leicht und frisch, schmeckte im Abgang nach Cranberries, was uns angenehm auffiel.

Fazit

Abschließend kann ich zusammenfassen, dass das Carmel vor allem mit seinem stilvollen Ambiente und seinem kompetenten Servicepersonal punkten kann. Das Essen ist auf jeden Fall einen Versuch wert und vor allem Gäste, die gerne Fleisch essen, kommen auf ihre Kosten. Die Beilagen sind nichts besonderes, wenn man die orientalische Küche kennt, doch für Neulinge auf dem Gebiet sicher interessant. Wer also experimentierfreudig ist und nach einer Abwechslung im mittleren Preissegment sucht, der ist im Carmel wunderbar aufgehoben.